Aus-telefoniert?!

Na das wollen wir doch nicht: Tinnitus durch Handystrahlung?

Erstmals findet eine Oesterreichische Studie einen Zusammenhang zwischen Dauer der Mobilfunkbenutzung und dem Vorkommen von Tinnitus.

Da wird mir ganz anders… Wahrscheinlich werden als nächstes Kalziumtabletten zum Handy mit dazu verkauft!! ;-(

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Beruhigende Babysounds

Eine Freundin von mir hat mir verraten, bei welcher Musik ihr allerliebster Sohnemann erfolgreich ruhig gestellt werden kann. Und, oh Wunder – denn: den Mozart-Effekt gibt es nicht, gibt es nicht 😉 – es braucht dazu nicht einmal Musik, sondern einen laufenden Staubsauger!! Wer hätte das gedacht.

Ob es sich verhält wie bei TinnituspatientInnen, die die Stille möglichst meiden sollten? Kann Stille bei einem Kleinkind Angst auslösen? Das sind Fragen, die ich nicht beantworten kann, die mich aber sehr interessieren.

Oder sie hat während der Schwangerschaft unglaublich viel gestaubsaugt, was die Gewöhnung und Beruhigung des Sohnes (à la Mozart-Prinzip) auch erklären könnte. So denke ich, dass meine zukünftige Nichte wohl überaus gemütlich bei Hardrockmusik ein Nickerchen machen wird, denn ihr Vater hört mit Vorliebe in angemessener Lautstärke AC/DC – und das kommt während der Schwangerschaft meiner Schwester öfters vor als Mozartmusik! Headbangen vorgeplant…

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You can but you may not

Ein Spruch aus dem Vokabular meiner 80-jährigen Begleitung über do’s and don’ts. Er stammt aus ihrer Lehrzeit in London, als man ihr noch gutes Benehmen à la Knigge beibrachte. Alte Schule. Naja, ich bin fast 50 Jahre jünger und ticke zugegebenermassen etwas anders. Jedenfalls blieb der böse Spruch nicht aus, ob es denn wirklich nötig wäre, die Arbeit mit an den Strand zu nehmen.

Damit war meine neueste Errungenschaft, mein superchices, weisses Netbook im rosa Täschli, gemeint. Denn da wäre ja sicher eine Diplomarbeit oder so etwas drauf. Aber man wäre doch hier zum entspannen et cetera p.p. Natürlich war ich erst einmal etwas ange…hmhmt über diese Bermerkung. Schliesslich hatte ich das Netbook EXTRA für den Strand gekauft! Judihuii!! Aber bitte. „Unsereiner“ lese am Strand eben ein gutes Buch und geniesse die griechische Küche. Schätze ich ja alles auch. Und einen hotspot gibt es hier sowieso nicht,weswegen meine Berichte erst mit einigem Zeitverzug zu lesen sein werden. Aber ich „töggele“ eben gern an meinen Geschichten herum. Ausserdem fallen mir in entspanntem Zustand immer die besten Sachen ein. Und das ist eben hier, um circa 2 Uhr nachmittags, nach einem Bad in den Wellen und ordentlichem faulenzen auf der Holzliege. Zusätzlich habe ich höflicherweise den Ton abgestellt, also störe ich doch damit niemanden, ausser er oder sie hat eben ein prinzipielles Problem damit.

Eine neue Bekannte in meinem Alter machte eine ähnliche möchte-gern-idealisierte Bemerkung.

Doch nach dem nun etwas ächzend vorangehenden Kennenlernen spazierten wir an einem späteren Nachmittag friedlich in eine einsame Bucht. Da sassen zwei Globetrotter. Auf einer Iso-Matte und mit Smartphone. In einer globalisierten Welt gehört die Technik eben auch beim Weltenbummeln mit dazu. Sie kann einem sogar das Reisen versüssen und vereinfachen. Meine alte Tante hat schliesslich auch ihr jüngst erworbenes M-Budget-Handy mit dabei. Und über die Föteli, die wir an einem langen, spätsommerlichen Abend auf dem Hotelbalkon mit meinem Netbook schauen konnten, war sie auch ganz entzückt.

So we can, even if we may not.

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Mozart-FX – gibt es nicht, gibt es nicht

Endlich habe ich den richtigen Fachartikel gelesen! Welch eine Befriedigung.
Seit Jahrzehnten glauben auch sehr intelligente Leute, dass das hören von Musik des klassischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart intelligenter macht. Zahlreiche Studien wurden durchgeführt und StudentInnen auf räumliche Vorstellungskraft hin getestet. Der interessanteste Schluss, den man aus diesen Studien zog, war, dass man auch (ungeborenen) Babys Mozart vorspielen sollte, damit sie später intelligenter würden – mal ganz abgesehen davon: wie hört wohl ein Ungeborenes im Mutterbauch durch dicke Schichten von Haut hindurch und in einer Wasserblase?! Dieser Frage muss ich wohl in einem späteren Beitrag noch nachgehen…
Jedenfalls zeigt eine kanadische Studie jetzt, dass nicht das blosse Musikhören, sondern vor allem das aktive musizieren die Intelligenz bei heranwachsenden Kindern fördert!

Wers glaubt und wen andere ähnliche Erkenntnisse interessieren, dem/der sei folgende Lektüre wärmstens empfohlen:



Wers nicht glaubt, darf sich dafür die wunderbare Zusammenstellung aus Naturgeräuschen, Gesang und Klaviermusik von Wolfgang Amadeus Mozart bestellen (empfiehlt übrigens auch meine ungeborene Nichte sehr, die in deren Genuss kam, bevor mir obenstehende Ergebnisse bekannt waren… 😉 )

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TiniNuss dank Weisheitszähne?

Dass ich Tinnitussis 😉 habe ist dem aufmerksamen Leser und der aufmerksamen Leserin ja bereits bekannt.

Dass ich oft nächtens ein fortgehendes Pfeiffen im Ohr habe, bis ich meinen Kiefer bewege, wohl noch nicht.

Mein linker, unterer Weisheitszahn drückt seit ein paar Tagen wieder mehr (das tut er so alle paar Jahre mal, war bis jetzt nichts Aufregendes), und heute habe ich mir mal in den Mund geschaut (jaja, sorry die Intimitäten): da gibts doch tatsächlich eine offene Stelle! Judihuii, dass ich mit 30 Jahren noch einmal das herrliche Gefühl vom Zahnen erleben darf, das ist doch herrlich!!

Per Zufall bin ich jetzt beim googeln darauf gestossen, dass Weisheitszähne den Kiefer verbiegen können (logisch) und dabei (Achtung!) Tinnitus verursachen!!

Interessant, oder. Es ist wirklich so, ich wache auf, es pfeifft, ich denke mir „gib a Ruh“ und bewege einmal den Kiefer hin und her, und Ruah is.

Naja, solange sich nichts entzündet, werd ich mir meine weisen Zähne erhalten wollen. Aber dass sie mir nächtens was vorsingen, das hätte ich mir wirklich nie träumen lassen, unglaublich!!

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Relaxing Sounds

 

Meer

Jetzt sitze ich mit meinem Netbook wie erwünscht auf meiner Liege am Meer. Der Sonnenschirm besteht aus einem dünnen Holzstamm und einem darauf festgemachten Korbgeflecht. Die Sonne schimmert leicht durch, so dass man immer im Halbschatten sitzt oder liegt. Drei Meter vor mir beginnt das Meer. Es wiegelt leise und unregelmässig hin und her. Kleine Wellen brechen sich und zerbröseln den Steinstrand in feinen Sand. Ein Lüftlein weht, und von Ferne hört man Musik aus der nächsten Bar.

Ich empfinde Wellen als extrem entspannendes Geräusch. Woher das kommt, weiss ich eigentlich nicht, schliesslich bin ich nicht am Wasser aufgewachsen oder so. Aber es fährt mich augenblicklich runter, wenn ich Wasserwellen höre. Natürlich keine Sturmwellen! Aber dieses Gefühl vom Spazieren am Strand oder auch an einem Seeufer, dieses unregelmässige Wellengeräusch, das ist slow-down pur. Zu toppen nur noch mit gleichzeitigem Geräusch von Segeln, die zusammengerollt an ihren Masten schlagen. Diese Stimmung hört man an lauschigen Abenden in Häfen. Es klingt wie Kuhglocken auf einer weit entfernten Weide. Hier hört man bei Abenddämmerung eine Geissenherde vorbeiziehen. Sie sind auch mit kleinen Glöcklein ausgestattet. Akustische Ferien, da bräuchte man das Meer gar nicht dazu… 😉

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MegaGiga


Nachdem ich gerade meinen heissgeliebten Töff zwecks Emigration weggeben musste… sniff… muss ich mein Ego mit anderen Gerätschaften aufpolieren: so geschehen z.B. 2006 in Tamworth, New South Wales, Australia. Das ist doch ein Gerät, oder?!! Hatte nicht mal auf dem Fotoapparat Platz B-)

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Raritäten


Wer sich heute um Miniaturisierung kümmert, soll sich mal ein Bild davon holen, wie „gut“ es uns in dieser Hinsicht eigentlich heute geht. Dabei frage ich mich immer, wieso jemand ein winzig kleines Hörgrätli will, wenn er oder sie doch meist mit einer komplett unmodischen Brille sich das Gesicht entstellen lässt… Ausserdem stellt sich sowieso die Frage, wie sehr man eine Behinderung verstecken sollte. Der/die Blinde muss ja auch ein Armband tragen, und so schlecht ist das gar nicht, dass alle gleich wissen, wo das Problem dieser Person ist. Aber bitte. Schauts Euch selber an!

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Piano Player

Eine meiner von MusikerInnen meist belachten Gesten ist diejenigen des unwissenden auf-die-Tasten-schlagens. Aber so gut wie Rowan Atkinson war ich dann doch nie:

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Und es graute der 1. März…

…so begann einmal eine vielversprechende Lektüre in einer Deutschstunde an meiner Bezirksschule.

Klar, dass nach diesem ersten Satz die ganze Klasse grölte, weil  mein Schulkollege den „ersten März“ natürlich als „Esther Merz“ las…

…wir Merzens sind eben fleischfressende, lustige Zeitgenossen. Und musikalisch noch dazu:

Wem das zu sehr an den Haaren herbei gezogen ist, der überzeuge sich auf diesem Politblog. 🙂

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